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Von der Sehnsucht — 2 Kommentare

  1. komme heute zufällig auf diese Deine Seite, Chère Sabina.
    Sehnsucht …. –
    Schelling – Ueber das Wesen der menschlichen Freiheit – hat 1809 geschrieben:

    Dies ist die allem menschlichen Leben anklebende Traurigkeit, die aber nie zur Wirklichkeit kommt, sondern nur zur ewigen Freude der Ueberwindung dient.
    Daher der Schleider der Schwermut, der über die ganze Nur ausgebreitet ist, die tiefe nuzerstörliche Melancholie alles Lebens.

    Woooh !
    Zu diesem Satz hat George Steiner, geb. 1929 Paris, Dozent in Cambrigde, in einem kleinen Suhrkamp Büchlein (Taschenbuch 3981) „Warum denken traurig macht“ 10 (mögliche) Gründe notiert…
    eine happige Lektüre, brilliante Variationen in zehn Sätzen übe Glanz und Elend des Denkens….- bei dieser Hitze auch bei unter Null gut lesbar: … man denkt ja immer…lächle

    rundum gute Sommertage
    Paolo

    • Vielen Dank, lieber Paolo!
      Zum Glück ist meine Zeit der Sehnsucht vorbei – ich habe sie überlebt. 🙂
      Dass Denken traurig machen kann, stimmt natürlich. Allerdings geht es auch umgekehrt, so man seine Gedanken dann unter Kontrolle hat. Was aber, wie gesagt, nicht immer ganz einfach ist – zum Beispiel, wenn eben die Sehnsucht ihren Tribut fordert. Aber das hatten wir ja schon … 😉
      Auch dir schöne Hitzetage – ich verzieh mich in den Schatten und warte, bis sie vorbei gehen. Und das werden sie, genauso wie die Sehnsucht …
      Herzlich, Sabina

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